3 Glaubenssätze über Geld

3. Glaubenssätze über Geld

Unsere Einstellung zu Geld wird stark durch die Überzeugungen geprägt, die wir schon früh in unserem Leben entwickeln. Diese sogenannten Glaubenssätze über Geld beeinflussen, wie wir finanziell handeln und welche Entscheidungen wir treffen – oft ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen. Manche dieser Glaubenssätze sind positiv und helfen uns, gesunde finanzielle Entscheidungen zu treffen. Andere, meist negative, können uns einschränken und blockieren.

In diesem Kapitel möchte ich dich ermutigen, einmal genau hinzuschauen, welche Überzeugungen du über Geld hast. Hast du zum Beispiel schon oft den Satz gehört: „Geld verdirbt den Charakter“ oder „Man muss hart arbeiten, um reich zu werden“?

Diese Sätze hinterlassen Spuren in unserem Denken und Handeln. Sie können uns davon abhalten, eine positive Beziehung zu Geld zu entwickeln.

Es ist wichtig, diese Glaubenssätze zu erkennen, sie zu hinterfragen und bei Bedarf zu verändern – nicht nur für dich, sondern auch, um deinem Kind ein gesundes Verhältnis zu Geld vorzuleben. Denn Kinder übernehmen unbewusst die Einstellungen und Verhaltensweisen ihrer Eltern. Wenn du selbst einen positiven Umgang mit Geld entwickelst, wird dein Kind das ebenfalls lernen.

3.1 Wie denkst du über Geld?

Unsere Überzeugungen über Geld prägen unser Verhalten oft, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Diese Glaubenssätze, die wir über die Jahre entwickelt haben, können positiv oder negativ sein und beeinflussen, wie wir finanziell handeln. Viele dieser Überzeugungen übernehmen wir unbewusst – zum Beispiel den Satz: „Geld ist die Wurzel allen Übels“ oder „Geld verdirbt den Charakter“. Solche Sätze hinterlassen Spuren in unserem Denken und bestimmen, wie wir über Geld nachdenken und damit umgehen.

Geld an sich ist weder gut noch böse – es ist neutral. Doch die Art und Weise, wie du über Geld sprichst oder damit umgehst, kann für dein Kind prägend sein. Beobachtet es, dass du gestresst bist, wenn Rechnungen ins Haus flattern, oder dass das Thema Geld immer mit Verzicht verbunden ist? Kinder übernehmen diese Eindrücke ungefiltert und entwickeln früh eine Haltung zu Geld, die sie ihr Leben lang begleiten kann.

Deshalb ist es wichtig, deine eigenen Glaubenssätze über Geld zu hinterfragen. Welche Gedanken hast du zum Thema Geld? Glaubst du vielleicht „Über Geld spricht man nicht“ oder „Ohne Fleiß kein Preis“? Diese Überzeugungen beeinflussen, wie du mit Geld umgehst, und welche Botschaften du deinem Kind übermittelst. Ein gesundes Verhältnis zu Geld beginnt damit, deine eigenen Gedanken darüber bewusst zu reflektieren. Wenn du deine Glaubenssätze über Geld kennst, kannst du sie positiv beeinflussen und eine achtsame, bewusste Geldhaltung entwickeln – für dich und dein Kind.

Mach den Test

Um etwas genauer deutlich zu machen, wie du über Geld denkst, habe ich einen kleinen Selbsttest für dich vorbereitet. Er ist weder genormt noch wissenschaftlich ausgearbeitet, doch er wird dir eine gute Orientierung bringen. Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, welche Gedanken und Überzeugungen du zum Thema Geld hast.

Selbsttest: Wie denkst du über Geld?

Nimm dir einen Moment Zeit und beantworte die folgenden zehn Fragen ehrlich. Sie helfen dir dabei, deine unbewussten Glaubenssätze über Geld zu erkennen:

  1. Wie fühlst du dich, wenn du über Geld sprichst?
    • a) Ruhig und selbstbewusst.
    • b) Ein bisschen unwohl, aber es gehört dazu.
    • c) Ich vermeide das Thema lieber.
  2. Was denkst du, wenn jemand in deinem Umfeld viel Geld ausgibt?
    • a) Es ist ihre Entscheidung – sie wissen schon, was sie tun.
    • b) Ich frage mich, ob sie sich das leisten können.
    • c) Das ist verantwortungslos – man sollte sparsamer sein.
  3. Wenn du über deine finanzielle Zukunft nachdenkst, was geht dir durch den Kopf?
    • a) Ich bin optimistisch, dass alles gut wird.
    • b) Es macht mir manchmal Sorgen, aber ich plane dafür.
    • c) Ich habe oft Angst, dass ich nicht genug haben werde.
  4. Wie gehst du mit größeren Ausgaben um?
    • a) Ich plane sie im Voraus und sorge dafür, dass ich es mir leisten kann.
    • b) Ich versuche, es aufzuschieben, bis ich sicher bin, dass ich das Geld habe.
    • c) Größere Ausgaben stressen mich immer – ich fühle mich überfordert.
  5. Was glaubst du, führt zu finanziellem Erfolg?
    • a) Kluges Planen, Durchhaltevermögen und die richtige Einstellung.
    • b) Harte Arbeit und das Sparen über einen langen Zeitraum.
    • c) Gute Beziehungen und manchmal auch einfach Glück.
  6. Wie sprichst du zu deinem Kind über Geld, wenn es etwas Teures haben möchte?
    • a) Ich erkläre ihm/ihr, wie wir dafür sparen oder es uns leisten können.
    • b) Ich sage, dass es zu teuer ist und wir es uns nicht leisten können.
    • c) Ich vermeide die Diskussion und lenke vom Thema ab.
  7. Wie denkst du über Schulden?
    • a) Schulden sind manchmal notwendig, aber ich gehe verantwortungsvoll damit um.
    • b) Ich versuche, sie um jeden Preis zu vermeiden.
    • c) Schulden sind beängstigend und ein Zeichen von Misswirtschaft.
  8. Wie empfindest du es, Geld zu sparen?
    • a) Sparen ist eine sinnvolle Möglichkeit, sich auf die Zukunft vorzubereiten.
    • b) Es ist wichtig, aber manchmal schwierig durchzuhalten.
    • c) Sparen fällt mir schwer, weil immer etwas Dringendes dazwischenkommt.
  9. Wie gehst du mit unerwarteten finanziellen Geldflüssen um (z.B. eine Erbschaft oder ein Bonus)?
    • a) Ich plane sorgfältig, wie ich das Geld nutzen oder investieren werde.
    • b) Ich überlege, ob ich mir einen Wunsch erfüllen soll oder es lieber spare.
    • c) Ich habe Angst, das Geld zu verlieren oder falsch zu verwenden.
  10. Wie fühlst du dich, wenn du dein Konto überprüfst?

a) Ich weiß, dass ich alles im Griff habe.

b) Manchmal bin ich unsicher, ob ich genug habe.

c) Ich vermeide es oft, mein Konto zu überprüfen, weil ich Angst vor den Zahlen habe.

Auswertung:

Überwiegend a):

Du hast eine positive und selbstbewusste Einstellung zu Geld. Du betrachtest Geld als Werkzeug, das dir hilft, dein Leben zu gestalten, ohne dass es dich belastet. Diese Sichtweise gibt dir die Möglichkeit, finanziell entspannt und gut vorbereitet zu sein.

Überwiegend b):

Du befindest dich in einem Zwiespalt. Du bist dir der Bedeutung von Geld bewusst, fühlst aber gelegentlich Unsicherheit. Du möchtest mehr Kontrolle gewinnen und einen positiveren Umgang entwickeln. Hier kann es hilfreich sein, deine finanziellen Ziele zu klären und eine gesunde Balance zwischen Sparen und Ausgeben zu finden.

Überwiegend c):

Deine Antworten deuten darauf hin, dass du oft negative Gedanken und vielleicht auch Ängste in Bezug auf Geld hast. Es kann hilfreich sein, sich diese Glaubenssätze genauer anzusehen und zu hinterfragen. Indem du lernst, deine Sorgen loszulassen und positive Gedanken über Geld zu entwickeln, wirst du nicht nur für dich, sondern auch für dein Kind einen gesünderen Umgang mit Finanzen finden.

3.2 Alte Glaubenssätze loslassen

Wenn du durch den Selbsttest erkannt hast, dass du negative Glaubenssätze über Geld hast, ist das der erste wichtige Schritt. Es gibt das Sprichwort: „Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“, und das gilt besonders, wenn es um tief verwurzelte Überzeugungen geht.

Oftmals stammen diese Geldglaubenssätze aus unserer eigenen Kindheit und sind uns so vertraut, dass wir sie kaum hinterfragen. Doch sie können unser Verhalten negativ beeinflussen und uns daran hindern, eine gesunde und positive Einstellung zu Geld zu entwickeln.

Viele von uns haben als Kinder Sätze gehört wie „Geld verdirbt den Charakter“ oder „Nur harte Arbeit bringt Geld“. Diese Überzeugungen führen dazu, dass wir Geld mit etwas Negativem oder gar Bedrohlichem verbinden, statt es als Werkzeug zu betrachten, das uns positive Möglichkeiten bietet.

Vielleicht hattest du Eltern, die dir vermittelten, dass Geld schwer zu verdienen ist oder dass es immer knapp ist. Solche Glaubenssätze spiegeln sich dann in unserer Wahrnehmung, unserem Verhalten und unseren Emotionen wider, oft ohne dass wir es merken.

Die gute Nachricht ist: Glaubenssätze sind veränderbar. Du kannst lernen, anders über Geld zu denken. Hier kommt das Growth Mindset ins Spiel – die Überzeugung, dass du fähig bist, deine Gedanken und Verhaltensweisen zu ändern, und dass du durch Übung und Offenheit für Neues wachsen kannst.

Das Growth Mindset besagt: „Ich kann Herausforderungen meistern.“ Es bedeutet, dass du nicht in festen Denkmustern gefangen bist, sondern die Möglichkeit hast, dich weiterzuentwickeln. Die folgenden Kapitel geben dir dafür die Richtung vor.

Du kannst lernen, positiv über Geld zu denken und deine alten Glaubenssätze loszulassen. Geld ist nicht böse, und es ist auch nicht unendlich schwer zu verdienen. Geld ist ein Werkzeug, das dir hilft, dein Leben zu gestalten – und das ist etwas Gutes.

Wie kannst du alte Glaubenssätze loslassen und neue aufbauen?

  1. Erkenne deine Glaubenssätze: Der erste Schritt ist, dir bewusst zu machen, was du über Geld denkst. Frage dich: „Woher kommen meine Überzeugungen über Geld? Sind sie wirklich wahr, oder sind sie einfach nur alte Geschichten, die ich von meinen Eltern übernommen habe?“
  1. Hinterfrage sie aktiv: Frag dich bei jedem negativen Gedanken über Geld: „Ist das wirklich wahr?“ Wenn du z.B. denkst, „Geld macht nicht glücklich“, dann hinterfrage das. Geld an sich macht vielleicht nicht glücklich, aber es ermöglicht dir Dinge, die dein Leben bereichern können.
  1. Denke in Lösungen, nicht in Problemen: Ein Growth Mindset hilft dir dabei, in Lösungen zu denken. Wenn du denkst: „Ich habe nie genug Geld“, dann wandle diesen Gedanken um: „Was kann ich tun, um meine Situation zu verbessern?“ Du kannst z.B. anfangen, einen Haushaltsplan zu erstellen, dir Finanzwissen anzueignen oder ein Konto für einen Notgroschen anzulegen.
  1. Vergleiche dich nicht mit anderen: Es ist leicht, neidisch auf andere zu sein, die scheinbar mehr Geld haben. Doch ein Growth Mindset erinnert dich daran, dass jeder seine eigene Reise hat. Dein Ziel ist es, dein eigenes Geldbewusstsein zu stärken und deine finanziellen Ziele zu verfolgen, ohne dich mit anderen zu vergleichen.
  1. Lerne, über Geld zu sprechen: Ein weiterer Schritt, um alte Glaubenssätze loszulassen, ist, offen über Geld zu sprechen. Tausche dich mit Menschen aus, die ein gesundes Verhältnis zu Geld haben. Frage sie nach Anlagemöglichkeiten oder nach ihren Erfahrungen im Umgang mit Geld. Das Gespräch über Geld sollte etwas Normales und Positives sein.
  1. Lerne, was du noch nicht kannst: Ein Growth Mindset bedeutet auch, dass du akzeptierst, wenn du etwas NOCH nicht kannst – und dass du lernst, es zu können. Wenn du z.B. nicht verstehst, wie Aktien funktionieren, kannst du dir sagen: „Ich kann das NOCH nicht, aber ich kann es lernen.“ Menschen mit einem Growth Mindset denken in Lösungen und gehen offen auf neue Herausforderungen zu.
  1. Baue positive Geldglaubenssätze auf: Statt zu denken „Geld ist schwer zu verdienen“, könntest du sagen: „Mit guter Leistung und klugen Entscheidungen kann ich finanziellen Erfolg erreichen.“ Beginne, positive Glaubenssätze zu entwickeln, die dich motivieren und dir helfen, eine gesunde Beziehung zu Geld aufzubauen.

Alte Glaubenssätze loszulassen ist ein Prozess, der nicht über Nacht geschieht. Doch mit einem Growth Mindset kannst du Schritt für Schritt deine Einstellung zu Geld verändern. Du kannst lernen, Geld als eine positive Kraft zu sehen, die dir und deiner Familie ermöglicht, das Leben zu gestalten, das ihr euch wünscht.

Und wenn du das für dich selbst verinnerlicht hast, kannst du auch deinem Kind dabei helfen, ein gesundes und positives Mindset über Geld zu entwickeln.

3.3 Ein positives Mindset vorleben

Wenn du den Wunsch hast, dein Verhältnis zu Geld zu verändern und ein positives Mindset aufzubauen, dann hast du bereits den wichtigsten Schritt getan: Du hast erkannt, dass Geld nicht etwas Negatives oder Bedrohliches ist, sondern ein Werkzeug, das dir und deiner Familie neue Möglichkeiten eröffnet.

Doch wie schaffst du es, diesen neuen Umgang mit Geld auch deinem Kind zu vermitteln? Es beginnt damit, dass du positive Glaubenssätze vorlebst und den bisherigen Kreislauf von Angst oder negativen Emotionen durchbrichst.

Viele von uns sind mit dem Glauben aufgewachsen, dass man nur durch harte Arbeit und Verzicht zu Geld kommen kann und dass es irgendwie falsch ist, Geld zu besitzen oder gar Wohlstand anzustreben.

Diese Überzeugungen beeinflussen unser Verhalten, und prägen die Art, wie wir über Geld sprechen und wie wir es an unsere Kinder weitergeben.

Doch es ist möglich, diese Glaubenssätze zu durchbrechen und ein neues, positives Verhältnis zu Geld zu entwickeln.

Wie kannst du ein positives Mindset zum Thema Geld vorleben?

  1. Geld als natürliche Ressource sehen: Statt Geld als etwas zu betrachten, das schwer zu bekommen ist und nur durch große Anstrengungen verdient wird, solltest du lernen, Geld als eine Ressource zu sehen, die dir dabei hilft, dein Leben und das deiner Familie zu gestalten. Geld ist nicht nur ein Mittel, um Rechnungen zu bezahlen, sondern es kann dir auch ermöglichen, Träume zu verwirklichen und Sicherheit zu schaffen.
  1. Vermeide negative Aussagen über Geld: Du kennst sicher Sätze wie „Das können wir uns nicht leisten“ oder „Ich weiß nicht, wie wir das bezahlen sollen“. Solche Aussagen schaffen oft unnötigen Druck und übertragen eine negative Stimmung auf das Thema Geld. Stattdessen könntest du Sätze verwenden wie: „Lass uns überlegen, wie wir das finanzieren können“ oder „Wir sparen dafür und dann können wir es uns leisten“. Das zeigt deinem Kind, das Geld kein Feind ist, sondern ein Werkzeug, mit dem man kluge Entscheidungen trifft.
  1. Geld ist nicht mit Schuld verbunden: Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie über Geld sprechen oder wenn sie Wohlstand erreichen. Doch es ist wichtig, dass du dir bewusst machst: Geld zu besitzen oder zu verdienen ist nichts, wofür du dich schämen musst. Du kannst durch deine Leistung und deine Entscheidungen Geld verdienen, und das ist nichts Negatives. Wenn du diese positive Einstellung vorlebst, wird dein Kind lernen, dass Wohlstand etwas ist, das durch gute Leistung erreicht werden kann – und dass es nichts Schlechtes daran gibt, Erfolg zu haben.
  1. Ermutige eine positive Sprache über Geld: Verwende in deiner Familie eine positive Sprache über Geld. Zeige deinem Kind, dass das Geld eine Möglichkeit ist, Ziele zu erreichen, anstatt etwas, das Angst oder Stress verursacht. Sprich offen über Geld und erkläre, wie du deine finanziellen Entscheidungen triffst. Das schafft ein Umfeld, in dem dein Kind lernt, dass Geld ein ganz normaler Teil des Lebens ist – und dass es möglich ist, damit verantwortungsvoll umzugehen.
  1. Verantwortung übernehmen: Ein positives Mindset bedeutet auch, die Verantwortung für deine finanzielle Situation zu übernehmen. Anstatt sich über Rechnungen zu beklagen oder zu hoffen, dass sich die Situation von allein verbessert, nimmst du das Heft selbst in die Hand. Du erstellst einen Haushaltsplan, legst Geld für einen Notgroschen beiseite und findest Möglichkeiten, wie du langfristige Ziele erreichen kannst. Wenn dein Kind sieht, dass du aktiv Lösungen findest, wird es lernen, ebenfalls in Lösungen, statt in Problemen zu denken.
  1. Finanzielle Unabhängigkeit als Ziel: Zeige deinem Kind, dass es gut ist, finanzielle Unabhängigkeit anzustreben. Das bedeutet nicht, dass du oder dein Kind immer nach mehr Geld streben müsst. Es geht darum, Freiheit zu schaffen – die Freiheit, die Dinge zu tun, die euch wichtig sind, ohne dass Geld immer ein Hindernis darstellt.

Ein positives Mindset zum Thema Geld bedeutet, dass du nicht mehr von alten, negativen Überzeugungen gesteuert wirst, sondern dass du aktiv neue Glaubenssätze aufbaust, die dir und deiner Familie eine gesunde und erfolgreiche finanzielle Zukunft ermöglichen. Wenn du deinen Kindern den richtigen Umgang mit Geld vorleben möchtest, dann beginne damit, Geld als etwas Positives und Möglichkeitsreiches zu betrachten – und nicht als Quelle von Stress oder negativen Emotionen. Dein Kind wird von deiner Haltung lernen und ebenfalls ein gesundes und offenes Verhältnis zu Geld entwickeln können.

Wie denkst du über Geld?

Hast du schon mal gehört, dass jemand gesagt hat: „Geld ist schlecht“ oder „Nur reiche Menschen sind glücklich“? Solche Gedanken nennt man Glaubenssätze – sie beeinflussen, wie wir über Dinge wie Geld denken.

Aber weißt du was? Du kannst selbst entscheiden, wie du über Geld denken möchtest.

Geld ist nicht schlecht, es ist nur ein Werkzeug, das dir helfen kann, Dinge zu erreichen, die dir wichtig sind. Zum Beispiel kannst du mit Geld ein tolles Spiel kaufen oder etwas Schönes für deine Familie tun.

Hier sind ein paar positive Gedanken, die du über Geld haben kannst:

  • Geld hilft mir, meine Träume zu verwirklichen.
  • Ich kann lernen, gut mit Geld umzugehen.
  • Geld ist da, um mir und anderen Freude zu bereiten.
  • Ich kann Geld sparen, um mir etwas Großes zu leisten.

Du siehst, Geld ist nicht gut oder schlecht – es kommt nur darauf an, wie du damit umgehst und was du damit machst. Du kannst lernen, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen und es als etwas Positives zu sehen. Denn du hast die Kontrolle über dein Geld, und es kann dir dabei helfen, tolle Dinge zu erreichen.